Zahlungsverkehr
Zahlungsverkehr ermöglicht die Erfassung und den Druck von Überweisungsträgern und Schecks sowie die Erstellung von Datenträgeraustauschdateien (DTAUS). DTAUS-Dateien können anstelle gedruckter Überweisungen an die Geldinstitute übermittelt werden und somit Druck und Abgabe von Überweisungsträgern ersetzen. Überweisungen können auch online versandt werden. Über die Dispodatei werden Zahlungsaufträge zu unterschiedlichen Fälligkeiten gespeichert und zum Fälligkeitszeitpunkt automatisch ausgeführt, was wesentlich zur Entlastung von Routinearbeiten in der Kanzlei beiträgt. Zahlungsverkehr ist eng verzahnt mit Gebühren/Kosten, Zwangsvollstreckung und Finanzbuchhaltung. Die Zahlungsein- und ausgänge in der Kanzlei werden automatisiert und konzentriert. Eine Sicherung vor unbefugtem Zugriff ist wie in der Fibu durch zwei voneinander unabhängige Mechanismen – Chiffren und Rechte – gewährleistet.
1. Dispodatei:
Speichern von Zahlungsaufträgen mit späterer Fälligkeit. Vormerkung wiederkehrend fälliger Zahlungen zum Fälligkeitszeitpunkt – z. B. Mieten oder Raten – und Ausführung der Zahlungsanweisung. Wahlweise Erstellung von Zahlungsaufträgen als Lastschrift oder als Überweisung mit oder ohne Bezug zu einem Aktenkonto. Ausschluss von Dispodateien vor weiterer Bearbeitung. Anzeige und Druck für jederzeitigen Einblick in laufende Dispositionen. Ändern, Löschen und Suchen von Einträgen. Buchen von in der Dispodatei gespeicherten Lastschriften mit Sollstellungslauf als Gebührensoll in die entsprechenden Aktenkonten. Übernahme und Buchung von Dispositionen – auch bis zu einem bestimmten Fälligkeitsdatum – in eine Zahlungsdatei.
2. DTAUS:
Erstellen einer Datenträgeraustauschdatei, die auf Datenträger gespeichert oder an eine Bankensoftware übermittelt wird. Bei entsprechenden technischen Voraussetzungen – das Kanzlei-System ist für HBCI-Banking eingerichtet, das ra-micro Online-Modul ist lizenziert und der Rechner der Kanzlei verfügt über einen Internetanschluss – können die Datenträgeraustauschdateien online als Sammelüberweisung an eine Bank versendet werden.
3. Scheck:
Ausfüllen am Bildschirm und Druck. Grafische Darstellung des Scheckformulars am Bildschirm, angelehnt an das bekannte Formular in Papierform.
4. Überweisung:
Grafische Bildschirm-Darstellung des Überweisungsvordrucks als Standard- oder EU-Überweisung zur Erfassung der Daten für den zu speichernden Zahlungsauftrag. Der Zahlungsauftrag kann gedruckt oder in eine Zahlungsdatei gespeichert und als DTAUS-Datei verarbeitet werden. Alternativer Online-Versand von Einzelüberweisungen und in Zahlungsdateien gespeicherten Zahlungsaufträgen bei Einrichtung eines HBCI-Homebanking-Kontakts und Lizenzierung des ra-micro Online-Moduls.
5. Zahlungsdatei:
Übersichtliche Verwaltung – Anzeige, Druck, Bearbeitung oder Löschen gespeicherter Zahlungsaufträge aller Zahlungsdateien, direkte Erstellung von Zahlungsaufträgen.
6. Zahlungsdatei Neu (Zahlungsdatei erstellen):
Übersichtliche Verwaltung – Anzeige, Druck, Bearbeitung oder Löschen gespeicherter Zahlungsaufträge aller Zahlungsdateien, direkte Erstellung von Zahlungsaufträgen
