Forderungskonto
1. Anlegen:
Forderungskonten und Unterkonten, Erfassen der Stammdaten und Übernahme in den automatisierten Mahnbescheid. Automatische Übernahme von Auftraggeber und Gegner sowie hinterlegter Vertreter als Gläubiger und Schuldner (bis zu 99 Schuldner). Auslandsangelegenheiten mit Fremdwährungen. Übernahme eigener Gebührenansprüche. Auf Verbraucherdarlehen beruhende Forderung in Stammdaten, Zahlungen werden entsprechend verrechnet. Übernahme des Forderungstitels in Anträge. Berücksichtigung von Parteien kraft Amtes (Insolvenzverwalter, Nachlassverwalter), automatische Bezeichnung des verwalteten Vermögens im automatisierten Mahnbescheid.
2. Anzeigen:
Anzeige des Forderungsverhältnisses des Mandanten zum Schuldner mit allen verfügbaren Informationen zur ZV-Angelegenheit. Änderung von Stammdaten, Buchungen und deren Bearbeitung, Kopieren des gesamten Forderungskontos. Aktueller Stand des Fokos durch sofortige Datenübernahme nach Bearbeitung. Überblick über laufende Zwangsvollstreckungssachen und statistische Auswertungen. Akten-konto-Einsicht per Mausklick. Kostenblätter des Vorgangs und Basiszinstabelle. Überblick über Gesamtforderung, Detail-Darstellung für exakte Aussagen, z. B. zu Höhe/Zusammensetzung angefallener Zinsen. Buchung individueller Zahlungen für gesamtschuldnerisch haftende Schuldner. Druck oder E-Mail-Versand von Forderungskonten.
3. Buchen:
Chronologische Buchungsanzeige im Foko. Eine Vielzahl von Buchungsarten ermöglicht breiten Einsatzbereich für Forderungskonten durch Wahl zwischen unterschiedlichen Kosten-, Zinsen-, Gebühren- oder Auslagenarten. Buchungen für jeden Schuldner eines Vorgangs unterschiedlich durch entsprechende Anpassung des Forderungskontos an die jeweilige Anforderung mit selbst gewählten, erstellten oder geänderten Buchungstexten. Verschiedene Zinsarten. Buchung von Hauptforderungen unter Verwendung der Katalogziffern im automatisierten Mahnverfahren und Übernahme bei der Mahnantragserstellung. Direkte Erstellung des Mahnantrags aus dem Forderungskonto. Vereinfachte Eingabe regelmäßig wiederkehrender Hauptforderungen.
4. Drucken/Export:
Druck von Forderungskonten für einzelne Akten oder ganze Aktenbereiche, Anzeige des Forderungsstandes zum gewünschten Datum. Selektion nach Auftraggeber, Gläubiger oder Schuldner – unter Verwendung der jeweiligen Adressnummer in einem gewählten Aktenbereich, bspw. zu Auswertungszwecken oder für den Export des Forderungskontos. Optionaler Druck und Export für abgelegte Akten mit Angabe der Forderungskonto-Unterkonten oder mit Verwendung des Rubrums und – nur für den Export – gemeinsam mit den Adressdaten. Export der Forderungskonten im DOS-Format oder als Access-Datenbank. ASCII -Format ermöglicht Überblick über Stammdaten, Buchungen und Summen für Großmandanten.
5. Kostenaufstellung:
Zeigt angefallene Rechtsanwaltsgebühren und Auslagen (z. B. Gerichtskosten) aktenbezogen an. Aufschlüsselung gebuchter Gebühren, Auslagen und sonstiger Kosten unter Angabe von Buchungstext, Buchungsdatum, Mehrwertsteuersatz und ggf. auch der Unterkonto-Nummer. Nach unterschiedlichen Kostenarten sortierbar. Mehrere Optionen für die optische Darstellung. Eigene Erstellung und Bearbeitung von Standardtexten. Forderungskonten und Unterkonten auch nach Aktenablage zugänglich. Auswertungen für einzelne Auftraggeber, Gläubiger oder Schuldner. Forderungsunterkonten zu Forderungshauptkonten; Anzeige gebuchter Gebühren und Kosten unter Zusatz der jeweiligen Unterkontonummer. Anzeige bereits abgerechneter Kosten in separater Spalte. Excel-Export, Druck und Versand an den Auftraggeber per E-Mail.
6. Löschen:
Einzeln oder im Stapel (bis zu 30 Forderungskonten in einem Arbeitslauf), ermöglicht zügige Aktenablage. Wahlweise Ausgabe von Löschprotokollen auf den Drucker oder in eine Briefdatei. Zur Beschleunigung des Datenzugriffs sowie zur Speicherplatzersparnis können Forderungskonten zu bereits abgelegten Akten nachträglich gewählt werden.
7. Saldenliste:
Überblick über laufende Zwangsvollstreckungssachen durch Ausweis des Saldos der gewählten Forderungskonten. Verschiedene Filter für Auftraggeber, Gläubiger, Schuldner oder Aktensachbearbeiter ermöglichen schnelle Auswertung. Eigene Erstellung von Texten für häufig verwendete Sachstandsmitteilungen. Statistische Auswertungen z. B. nach Forderungsarten, Beträgen, Konten, Buchungen. Export der Saldenliste für Auftraggeber sowie eigene Auswertungen; optionale Auswertung zusätzlicher Informationen und Zeiträume. Saldoanzeigen der in den saldierten Forderungskonten gebuchten Zahlungen und Gutschriften. Excel-Export.
8. Tilgungsplan:
Tilgungsverlauf des Forderungskontos. Tilgungspläne gem. Anforderungen des Auftraggebers unter Angabe der vorgegebenen Ratenhöhe, Anzahl der Raten oder der Laufzeitdauer sowie des Zahltermins. Verrechnung nach gesetzlichen Bestimmungen oder gem. direkter Zuweisung auf eine Forderungsart.
9. Zustellauftrag:
Erstellung von Zustellaufträgen an das Gericht oder den Gerichtsvollzieher. Die im Lieferumfang enthaltenen Standardtexte können an die Kanzleianforderungen angepasst werden. 10. Weitere: Kontrolle darüber, welcher Benutzer ein Forderungskonto gelöscht, geändert oder im Rahmen der Aktenablage gelöscht hat. Transparente Historie des Forderungskontos. Erstellen und Einsatz von eigenen oder im Lieferumfang von ra-micro enthaltenen Standardtexten für das Übersenden von Forderungskonten an Dritte. Schnelle und komfortable Anlage von ZV-Akten von Großmandanten unter Verwendung einer speziellen Schnittstelle. Vollstreckungsakten ermöglichen die Erfassung der erforderlichen Angaben für die Zwangsvollstreckung. Unmittelbar nach Anlage kann der Erlass des Mahnbescheids beantragt und Maßnahmen für die Zwangsvollstreckung können durchgeführt werden.
